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Texte zum Projekt Dorfbod'n

Gerhard Bruckmüller (Bürgermeister der Gemeinde Weibern) und Wolfgang Preisinger (Die Fabrikanten) geben als Initiatoren in ihren Texten über die Zielvorstellungen des Projekts Auskunft. In einem kleinen Essay hat Stefan Neuner - aus der Perspektive eines quasi Außenstehenden - versucht, die (kultur)politischen Anliegen, welche mit dem Dorfbod'n verbunden waren, in einen theoretischen Kontext zu stellen.

Im Juli 1999 traten Die Fabrikanten - in Person von Wolfgang Preisinger - mit einer Projektidee für die Gemeinde Weibern an mich als Bürgermeister heran. Ursprünglich schlugen Die Fabrikanten vor, in Weibern im Rahmen des Gemeindekulturwettbewerbes "Wir und die Zeit" einen "Marktboden" zu errichten, auf dem durch die Installation von Sitzgelegenheiten und Verkaufsständen ein kultureller Kommunikationsprozeß in Gang gesetzt werden sollte. Diesen Vorschlag sahen Die Fabrikanten als eine Antwort auf den infrastrukturellen Mangel an Orten öffentlichen Austausches, wie er für ländliche Regionen in unserer Zeit so charakteristisch ist. ... weiter>
Das Kommunikationsverhalten der BewohnerInnen - egal, ob im urbanen oder ländlichen Raum - hat sich im sogenannten Medienzeitalter drastisch verändert. Wir sprechen dabei von einem Zeitraum von nur ungefähr 60 - 80 Jahren. Nach dem Rückzug zum Fernseher im kleinfamiliären Kreis und einer mittlerweile einsetzenden Entzauberung des Internet-Chats gewinnt das persönliche Zusammentreffen* neue Qualitäten. Die Idee: In Anlehnung an frühere Tanzböden wurde in Weibern eine 150 m2 große Fläche aus Holz geschaffen, auf der die Bevölkerung für 100 Tage eingeladen war, ihre Ideen zu verwirklichen. ... weiter>
Als die Gemeinde Weibern 1985 mit Unterstützung des Landes Oberösterreich daran ging, einen Dorfplatz nahe der Hauptstraße zu errichten, begegnete sie einem Mangel: Seitdem Anfang der 1950er Jahre im Zuge einer Modernisierungsmaßnahme der alte Dorfplatz weggerissen worden war, gab es in Weibern keinen öffentlichen Platz mehr. In Gestalt eines Veranstaltungspavillions, einer Reihe von Sitzbänken und eines Brunnens sollte aus Anlaß der 1200-Jahr-Feiern des Dorfes jener Ort des öffentlichen Lebens wiedererschaffen werden, der 35 Jahre zuvor als Verkehrshindernis der neu asphaltierten Hauptstraße hatte weichen müssen. Doch bis zum Sommer des Jahres 2000 blieb der neue Platz praktisch ungenutzt. ... weiter>
     
 
© 2000 - Idee, Konzept und Realisierung: Gemeinde Weibern coop. Die Fabrikanten